Städtebauliche Grundidee des Entwurfes ist die präzise Anordnung des Neubaus auf dem Schulareal bei größtmöglicher Einbeziehung der bestehenden Grünflächen in das Gebäude. Der Grundriss des neuen Zubaus nimmt die Haupterschließung des denkmalgeschützten Bestandes auf und führt diese weiter. Somit entstehen klare und kompakte Wegeführungen zwischen Bestand und Neubau. Zentrum der beiden auf diese Weise zur Funktionseinheit verbundenen Gebäude bildet die großzügige Aula im Erdgeschoss. Ihre Anordnung zwischen Bestand und Neubau schafft eine übersichtliche und helle Eingangssituation, welche in das bestehende Schulgebäude hinein greift. Somit dient die Aula als transparenter Kreuzungspunkt mit Sicht- und Wegeverbindungen zwischen Bestand, Neubau und Außenraum.
Konzeptionell folgt der Grundriss des neuen Zubaus der Struktur des Bestandes: Je ein nördlicher und ein südlicher Gebäudetrakt schließen in Ost-West-Richtung an das Erschließungs-Rückgrat von Bestand und Neubau an. Diese beiden Gebäudeschenkel werden durch einen zentralen Innenhof getrennt, welcher zugleich für eine gute Belichtung und Klimatisierung der Klassenräume und Lernzonen sorgt. Der Hof öffnet sich nach oben hin zu großzügigen Terrassenflächen, welche den Blick auf die Parkanlage der Schule freigeben. Über Außentreppen sind die Terrassenflächen des ersten und zweiten Obergeschoßes mit dem Schulgarten verbunden und ermöglichen somit eine natürliche Wege-Zirkulation im Außen- und Innenraum.

Konzept
1. Haupterschließung
2. Erschließung Cluster
3. Öffnung zum Grünraum

Lageplan

Erdgeschoß

1. Obergeschoß

2. Obergeschoß

Untergeschoß






