
Gruber & Schrat wurde 2025 von Sophie Schrattenecker und Stefan Gruber gegründet. Der Entstehung des Büros ging eine langjährige Zusammenarbeit in den Bereichen Architektur, Architekturtheorie und -fotografie voraus. Die gemeinsame Arbeit der beiden ArchitektInnen prägt - neben unkonventionellen Konzepten und präzise ausgearbeiteten Grundrissen - die Suche nach frischen Blickwinkeln auf Architektur der Gegenwart im Spannungsfeld zeitlicher Entwicklung.
Stefan und Sophie studierten Architektur an der Kunstuniversität Linz, sowie Architectural History (Stefan) und Architecture and Historic Urban Environments (Sophie) an der Bartlett School of Architecture in London. Ihrem Interesse an Kunst- und Kulturgeschichte folgten Sie an der Paris Lodron Universität Salzburg, wo sie ergänzend zum Architekturstudium Kurse in Kunstgeschichte (Stefan) und klassischer Archäologie (Sophie) belegten. Schon während ihrer Ausbildung arbeiteten beide in Architekturbüros. Sophie schrieb über Architektur für Tageszeitungen (DiePresse, Kurier), während Stefan als Ingenieur für Hochbau und Architekturfotograf sein Studium finanzierte. Gemeinsam mit KollegInnen der Bartlett School of Architecture gründeten sie 2018 das Architekturmagazin „Urbanogram - Journal of the Built Environment“ (www.urbanogram.com). Nach Abschluss ihres Studiums betreuten Stefan und Sophie als BauleiterInnen Projekte von der Planung bis zur Schlüsselübergabe. Zwischen 2021 und 2025 unterrichteten sie zusätzlich als LektorInnen für Academic Writing an der Kunstuniversität Linz. Seit 2022 sind Sophie und Stefan staatlich geprüfte und beeidigte ZiviltechnikerInnen und Mitglieder der Architektenkammer Österreichs.
Sophie Schrattenecker erhielt das Kunstförderstipendium der Stadt Linz (2015), den Blue Award für Ecological Building and Building in Existing Structures (2016), sowie die Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich (2022). Ihre Arbeit wurde unter anderem im Rahmen der „Spectres of Time in Space Conference“ an der University of Cambridge ausgestellt.
Stefan Gruber wurde mit dem 3. Preis des Wettbewerbes „The Wall Bologna“ der con-fine Art ausgezeichnet (2017). Er erhielt die Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich (2020), sowie das Kunstförderstipendium der Stadt Linz (2021).