Das neue Construction Innovation Lab (CIL(A)) bildet städtebaulich den Abschluss des oberen Campus Türkenschanze der Universität für Bodenkultur in Wien. Kurze, fußläufige Verbindungen zu den bestehenden Universitätsgebäuden, sowie die präzise Anordnung des Gebäudes im Hang ermöglichen eine übersichtliche Ankunftssituation: Durch die Lage von Personenzugängen und Lieferzufahrten auf zwei unterschiedlichen Ebenen werden die Zugänge entflochten. Das Forschungsgebäude verfügt über drei Geschosse, welche sich um die zwei großen Volumen Roboterhalle und Prüfhalle entwickeln. Optisch und funktional gliedert sich der kompakte, längliche Baukörper in zwei Abschnitte: die nördliche Roboterhalle und die südlichen Prüfhalle mit Werkstätten und Arbeitsräumen. Zentral zwischen diesen beiden Abschnitten ist sowohl die vertikale Erschließung als auch die haustechnischen Infrastruktur angeordnet. Das hohe Volumen der Roboterhalle mit seinem expressiven Dach hebt sich klar von den umliegenden Gebäuden ab. Seine transparente, hohe Sockelzone fungiert als Showcase, während das ausdrucksstarke Dach dessen Tragstruktur nach außen kommuniziert.
Zu den zentralen Themen des Außenraum-Entwurfes für das CIL(A) zählen die Entsiegelung der ehemaligen Borkowskigasse, der Erhalt von Blickachsen, die Vermeidung von Angsträumen und die Schaffung einer natürlich zusammenhängenden Parkanlage mit vielfältigen Aufenthaltsqualitäten. Konzeptionell besteht der neue Grünraum aus zwei Fußwegen, welche - neben einem Radweg angeordnet - mit ihrer geschwungenen Form abwechselnd Grün- und Aufenthaltsflächen ausbilden. Der Grünraum schließt unmittelbar an den zentralen Vorplatz des CIL(A) an („Urban Green“). Über als Amphitheater konzipierte Sitzstufen gelangt man auf die Ebene der Roboterhalle, deren Ostseite von einem begrünten und identitätsstiftenden Schrägdach beschattet wird. Hier bilden ein naturnaher Teich, sowie eine Vielfalt aus schattigen und sonnigen Bereichen, wertvolle Aufenhaltsräume („Hilly Green“). Vom zentralen Park zwischen CIL(A) und Ilse-Wallentin-Haus aus führen Fuß- und Radweg in den nördlichen, ruhigeren Teil des Grünraumes („Quiet Green“).

Konzept
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CIL(A) als Schlussstein am BOKU-Campus
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Wegebeziehungen
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Freiraum in 3 Qualitäten für das studentische Leben
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Leuchtturm und Integration

Lageplan

Untergeschoß

Erdgeschoß

Obergeschoß

Freiraum

Fassadenkonzept

Tragwerkskonzept der großen Roboterhalle






